
Das Hauptstudium gliedert sich in eine Aufbauphase (5.und 6. Semester) und eine Vertiefungsphase (7. und 8. Semester). Jeder Studierende muss bis Ende des 8. Semesters 8 Module (je zwei pro Fachgebiet) belegt haben. Jedes Modul besteht aus einem 4-wöchigen Praktikum mit Seminar und Vorlesung und ist einem der folgenden Fachgebiete zugeordnet:
| Fachgebiet: | Teilgebiete: |
A |
Genetik, Neurobiologie, Entwicklungsbiologie, Pathologie, Neuropathologie |
B |
Chemische Biologie, Biochemie, Kombinatorik, Bioinformatik, Pharmazie |
C |
Infektionsbiologie, Mikrobiologie, Immunologie, Immunbiologie |
D |
Pharmakologie/Toxikologie, Pathophysiologie/Pathobiochemie, Grundlagen der klinischen Medizin, Pharmakotherapie |
Zusätzlich sind im Laufe des Hauptstudiums 8 Vorlesungen (je 2 Semesterwochenstunden) aus diesen Fachgebieten nach freier Wahl zu besuchen. Im 9. Semester ist eine experimentelle Diplomarbeit anzufertigen.
In der Aufbauphase werden Grundlagenfächer der molekularen Biowissenschaften und der klinischen Medizin gelehrt, in denen unter anderem Fragen der molekularen Grundlagen von Krankheitsentstehung sowie Diagnose- und Therapieansätze abgehandelt werden. Die Vertiefung der Kenntnisse in naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern und Fächern der theoretischen Medizin schafft die Basis für den Einstieg in die aktuelle molekularmedizinische Forschung.
In der Aufbauphase ist aus jedem Fachgebiet 1 Pflichtmodul (Kombination aller Teilgebiete) zu absolvieren.
In der Vertiefungsphase wählt jeder Studierende 4 Wahlmodule aus den Fachgebieten A-D, die in Form von 4-wöchigen Laborblöcken in den einzelnen Arbeitsgruppen der beteiligten Institute durchgeführt werden. Wahlmodule beinhalten jeweils Praktikum, Seminar und Vorlesung zu einem der oben aufgeführten Teilgebiete.
Im 9. Semester wird die Diplomarbeit als schriftliche Prüfungsarbeit angefertigt.